Versuchsfunk mit Langstrecken-Flugzeugen

HB40VC QSLcard

Sonder-QSL-Karte der Amateurfunk-Gruppe der Swissair zum 40-jährigen Jubiläum

HB40VC: 40 Jahre Amateurfunk-Gruppe der Swissair.

Was mit dem Versuchsfunk mit Langstrecken-Flugzeugen der Swissair begann, setzten Funkamateure in einem Hobby-Club für Firmenangehörige der Schweizer Airline fort. Diese existiert seit 40 Jahren auf dem Flufhafen Zürich-Kloten.

Aus diesem Anlass sind die Eidgenossen mit dem Sonder-Rufzeichen HB40VC bis Ende 2014 in der Luft. Mit einer schönen QSL-Karte bestätigen die aktiven Gruppen-Mitglieder jeden Funk-Kontakt.

Mitschnitt eines Funk-Kontaktes mit HB40VC

Illmenau ausser Rand und Band

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Frequenz-Belegung des 40m-Bandes gegen 18.00 MESZ zeigt die Beteiligung leistungsstarker Stationen (Quelle: websdr.org)

Internationale Kurzwellen-Weltmeisterschaft findet jährlich am zweiten Juli-Wochenende statt.

Illmenau in Thüringen ist der Standort von DA0HQ. Mit großem Team beteiligen sich die deutschen Funkamateure am 24-stündigen Wettbewerb der IARU. Andere Amateurfunk-Verbände sind ebenfalls mit HQ-Stationen am Start.

Kurz vor Contest-Beginn (14.00 MESZ) war die für 40-m angestrebte Frequenz 7.178 kHz noch belegt. Das Team in Illmenau mußte schnell handeln. Es bat die OMs um Frequenzwechsel. Die geführte Diskussion offenbarte, dass nicht jeder Funkamateur ein Contest-Fan ist. Letztendlich siegte die Vernunft und das DA0HQ-Team konnte die 7.178 kHz für ihre Aktivitäten nutzen.

Der MDR besuchte Illmenau im Jahre 2011 und machte eine Video-Reportage. Das Video ist auf YouTube und hier zu sehen.

Ein kurzer Audio-Mitschnitt vom heutigen Wettbewerb ist ebenfalls abrufbar.

Funk-Kontakte mit Grindelwald in Tasmanien

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So sieht es nicht in Tasmanien aus. Dies ist Grindelwald in der Schweiz (Foto: berggeist007 / pixelio.de)

VK7AC auf virtuellem Kurztrip (7.160 kHz) nach Europa am 1. Juli 2014 in den Abendstunden.

Wer als Funkamateur über eine drehbare Richtantenne verfügt, für den sind Funk-Kontakte mit Australien nicht außergewöhnlich.

Hat ein Kurzwellen-Hörer (SWL) zwanzig Meter Draht im Garten, sieht die Sache anders aus.

Nützliche Hilfsmittel sind der DX-Atlas von Alex VE3NEA sowie eine Weltzeit-Uhr.

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Greyline DX zwischen Tasmanien und Europa (Software: DX-Atlas)

In den heutigen Abendstunden war Norman, VK7AC erneut in Europa zu hören. Er hatte unter anderem ein QSO mit Bill, ON9CGB in Belgien. Auf der Weltkarte ist deutlich zu sehen, dass der Funk-Kontakt durch das sogenannte “Greyline- oder Twilight DX” zustande kam. In Tasmanien war es kurz vor oder nach dem Sonnenaufgang.

Nachfolgender Audio-Podcast gibt ein Teil der QSO’s wieder

Clubstation DL0CG aktiviert Sonder-DOK Samba

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Clubstaion DL0CG mit Sonder-DOK Samba und Sonder-QSL-Karte

Mit Spider-Beam vom Fieldday-Gelände ausserhalb der Stadt in der Luft.

In der Zeit  vom 01.Juli bis zum 31. Juli 2014 weisen die Coburger Funkamateure auf den Sonder-DOK und das nächste Wochenende hin.

Jährlich besuchen über 200 000 begeisterte Samba-Fans die fränkische Stadt Coburg. Laut Angaben des Veranstalters ist das Samba-Festival der größte Event außerhalb Brasiliens. Funkbetrieb wird überwiegend auf 80 und 40-m sowie 2-m durchgeführt.

Informationen über das Samba-Festival unter www.samba-festival.de im Netz.

Der Ortsverband Coburg ist unter www.darc-coburg.de im Internet zu finden.

Hohe Sendeleistung bei den heutigen Strompreisen?

Diesel-Generator

Diesel-Generatoren beim Funkbetrieb in der Natur. Das Notstrom-Aggregat ersetzt hier die Steckdose. (Foto: Wilfried J. Klein)

Nicht nur bei Fielddays und Notfunk-Einsätzen kommt der Strom aus dem Akku oder Dieselgenerator. Die Freunde des QRP-Betriebs machen stillen Protest gegen die heutigen Strompreise. Sie suchen aber auch die schöne Natur, um sich vom Alltag zu entspannen.

Chris, DL1CR habe ich schon mehrmals selbst auf 40m gehört, darunter diverse Funk-Gespräche mit DL1SMG, einem OM aus Baden-Württemberg.

Seit kurzem gibt es über ihn bei Youtrube ein schönes Video, was er gemeinsam mit Klaus DL2OCD gemacht hat.

Christian, DD7LP aus Husum ist ebenfalls ein QRP-Fan. Er macht QRP-Betrieb nicht aus Protest gegen die “hohen Strompreise”.

Voll digitale Transceiver-Konzepte stürmen die Hitlisten im Amateurfunk.

Geloso

Große Blechkisten mit Röhrentechnik schmückten früher manches Shack, hier ein Geloso (Foto: Wilfried J. Klein)

Die SDR-Technologie bietet mehr als eine Panorama-Funktion.

Für viele Funkamateure hat das “Geloso-Zeitalter” seinen Charme. Die Shacks der Amateurfunk-Pioniere waren durch Röhrentechnik in Riesen-Blechgehäusen charakterisiert.

Seitdem schnelle Signal-Prozessoren zu einem bezahlbaren Preis verfügbar sind, ändert sich die Amateurfunk-Technik rasant. Fast alle herkömmlichen Komponenten eines Transceivers lassen sich heute mit Software (SDR-Technologie) realisieren. Das Konzept des “Software Defined Radio” sieht vor, Aufgaben an einen Computer auszulagern.

Für Helmut Goebkes DB1CC ist diese Technologie der “Leitpfad zukünftiger Sende-/Empfangsgeräte”. Helmut DB1CC setzt das HiQSDR-Projekt gemeinsam mit einem kleinen Kreis befreundeter Funkamateuren um. Die Vorarbeiten leistete Jim Ahlstrom N2ADR, der einen kompletten Transceiver durch Software in einen FPGA implementierte,

Muss ein PC oder Mac zur Verfügung stehen?

Experimentierfreudige Funkamateure finden hier ein weites Feld für kreative Projekte. Beispiel ist ein HiQSDR mit einem Raspberry Pi und einen Faytech 7-Zoll FT07TMB Touchscreen von Stefan DL2STG

Weiterführende Links:

Helmut DB1CC
Stefan DL2STG

Treffpunkt Amateurfunk: Ham Radio 2014

Messegelände Friedrichshafen, Standort der Ham Radio

Messegelände Friedrichshafen, Standort der Ham Radio

Friedrichshafen – Auf einer Wellenlänge sind Funkamateure aus der ganzen Welt während der Ham Radio vom 27. bis 29. Juni 2014 am Bodensee. Rund 200 Aussteller und Verbände aus 26 Nationen präsentieren auf Europas Leitmesse des Amateurfunks ihre Produkte und Trends rund ums Funken, Morsen und Telegrafieren. “Die Maker World als Event, das Tüftler und Bastler anspricht, passt gut zur Ham Radio. Das Selbermachen, Ausprobieren und Kommunizieren sind wichtige Bestandteile des Hobbies. Funker und Maker profitieren vom Wissen der Anderen”, ist Messechef Klaus Wellmann überzeugt.

Das diesjährige Motto “Amateurfunk kreativ – Selbstbau” zeigt, dass hinter dem Hobby Funken mehr steckt als einen Sender und Empfänger zu bedienen. Das traditionelle Bodenseetreffen des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC) findet ebenfalls statt.

“Friedrichshafen wird ein Mal im Jahr zum Nabel der Amateurfunk-Welt. Die Ham Radio ist Treffpunkt für Funkbegeisterte rund um den Globus. Sie bietet neben einer großen Bandbreite an namhaften Ausstellern und einem fachlichen Rahmenprogramm eine Plattform zum Austauschen, Treffen und Kennenlernen”, betont Projektleiterin Petra Rathgeber. Die Ham Radio zeigt von der Antenne über Messgeräte sowie Elektrotechnik bis hin zu Hard- und Software. Nach einjähriger Pause stellt die Firma Wimo wieder aus. Außerdem präsentieren unter anderen Icom, Hilberling, Yaesu, Hofi, Difona, Winradio, Box 73, Optibeam, UKW-Berichte, CSY, Luso, Hummel, RF-Power und Kenwood ihre aktuellen Lieferprogramme.

Der DARC als ideeller Träger der Ham Radio hat das Motto “Amateurfunk kreativ – Selbstbau” ausgewählt. “Selbstbau spielt im Amateurfunk seit Beginn eine wichtige Rolle”, weiß Axel Voigt, Pressesprecher des DARC. Am Beginn der Radio-Bewegung stand der Selbstbau. Die Amateurfunk-Pioniere haben in ihrer Freizeit experimentiert, selbstgebaut, optimiert und die Grundsteine für den Amateurfunk gelegt. “Aktuell basteln Funkamateure vor allem in Nischenbereichen. Viele versuchen, eigene Ideen zu verwirklichen. Wer ein spezialisiertes Gerät oder Software benötigt, realisiert es in Eigenregie”, ergänzt Axel Voigt.

Mehr als 50 Aussteller präsentieren auf der “Maker World” kreative Ideen und Produkte rund ums Tüfteln, Basteln und Selbermachen. Vom 3D-Druck, über “Case Modding” bis hin zum “Upcycling”, von Alltags-Gegenständen, zeigt das Event eine Vielfalt an individuell gestalteten Produkten und Bastel-Ideen.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr findet auch 2014 am Sonntagvormittag, 29. Juni im Wald nahe der Messe wieder ein Foxoring Wettbewerb statt. Daten aus der Luft und im Wasser sammeln die Nutzlasten der Ballon-Mission und des Treibbojen-Projekts, die während der Messe starten. Die Boje wird am Freitag, 27. Juni auf dem Bodensee ausgesetzt und schickt ihre GPS-Position und Telemetrie-Daten an den Messestand des DARC. Der Ballon-Start ist für Samstag, 28. Juni, 11 Uhr vorgesehen.

100 Jugendlichen bis 27 Jahre bietet das Ham-Jugendlager Messevergnügen hautnah. Drei Tage lang übernachten die jungen Funkamateure direkt am Ort des Geschehens in der Halle A6 und nehmen Kontakt zu Gleichaltrigen mit demselben Hobby auf. Hineinschnuppern in die Welt der Technik sowie der Lang- und Kurzwellen kann auch der Nachwuchs bei der Ham-Rallye. Morsen, Peilen und Navieren steht am Freitag, 27. und Samstag, 28. Juni in der Rothaushalle / A1 auf der Agenda.

Für Besucher bietet die Messe zusätzlich die Möglichkeit, ausstellungsnah auf einem Stellplatz für Wohnmobile zu übernachten – solange Kapazitäten vorhanden sind. Die Ham Radio findet von Freitag, 27. Juni bis Sonntag, 29. Juni 2014 in Friedrichshafen statt. Die Maker World öffnet ihre Tore teilweise parallel von Samstag, 28. bis Sonntag, 29. Juni. Die Tageskarte kostet 9 Euro, im Vorverkauf 8 Euro. Die Drei-Tageskarte ist für 20 Euro, im Vorverkauf für 18 Euro erhältlich. Die Eintrittskarte berechtigt zum Besuch beider Veranstaltungen.

Weitere Informationen gibt es unter www.hamradio-friedrichshafen.de.

Stirbt der Amateurfunk aus?

Unser Hobby braucht gute Kontakte nach außen.

Pressearbeit im Amateurfunk

Pressearbeit und Public Relations ist auch im Hobby-Bereich wichtig um Multiplikatoren zu finden Gute Gelegenheiten bieten Jubiläen, ein “Tag der offenen Tür” und die Nachwuchs-Förderung (Foto: Wilfried J. Klein)

Tom, DF2BO schrieb mir in einer E-Mail: “Wir benötigen weltweit vielmehr Neuzugänge an Funkamateuren. Unser Hobby stirbt ansonsten aus, das lässt sich nicht verleugnen”. Die Frage ist, nehmen wir die Befürchtung hin oder versuchen wir der sich abzeichnenden Tendenz entgehen zu wirken. Hierbei hilft uns die heutige Medienvielfalt.

Jede abonnierbare Internetseite zum Thema Amateurfunk ist wichtig und jede Kontaktmöglichkeit über Skype. Auch für Journalisten hat sich das Internet zur wichtigsten Recherche-Quelle entwickelt. Daher gehören Presse-Informationen in die Tagespresse und ins Amateurfunk-Magazin (E-Mail-Adresse: redaktion@amateurfunk-magazin.de).

Öffentlichkeits-Arbeit ist alles, was eine Beziehung zur Öffentlichkeit aufbaut. Dazu gehören Rufzeichen-Aufkleber am Fahrzeug genauso wie sich an Messen oder in den sozialen Netzwerken im Internet zu beteiligen. Jede Diaschau oder jedes Video auf Youtube erhöht die Chance Multiplikatoren zu finden. Im angelsächsischen Raum und den USA hat sich der Kurznachrichten-Dienst Twitter (bis 140 Zeichen) etabliert. In DL fehlt die breite Nutzung durch Funkamateure.

Wer interessiert ist, neue Gesprächspartner zu gewinnen, engagiert sich in der Nachwuchs-Förderung oder in der Öffentlichkeits-Arbeit. Sich bei qrz.com oder qrzcq.com einzutragen, reicht nicht aus.

Burgberg-Relais geht bald wieder in Betrieb

burgberg-relaisVor wenigen Tagen erhielt Wolfgang Carl, DO1OWC, die Genehmigung zum Betrieb des 70cm-Repeaters von der Bundesnetz-Agentur.

Mit Wolfgang Carl (OVV) freuen sich besonders die Mitglieder des Ortsverbandes H33. Da der Turm auf dem Burgberg derzeit saniert wird, ist die Technik zwischengelagert.

Während früher hauptsächlich kommerzielle UKW-Funkgeräte bei Amateurfunk-Relais umgebaut wurden, kommt hier ganz moderne Technik zum Einsatz.

relaisfunk-technik

Diesen Repeater steuerte Thomas, DO1OTD, bei. Er wurde aus Spendenmitteln finanziert.

Neue Serie: Schöne Seiten im Netz.

DK1DN im Internet

DK1DN im Internet

Deutlich erkennbar auf den ersten Blick ist die “Handschrift” eines Fotografen. Rolf Hellbeck, DK1DN, setzt alles in Szene, was ihm wichtig ist.

Optisch gut aufbereitet auf schwarzem Hintergrund strahlen die Fotos den Betrachter an.

Auch die Informationen auf der Startseite sind exzellent ausgewählt.

Sie machen Appetit auf den Amateurfunk und ein QSO (Funkverbindung) mit DK1DN. Hier die Internet-Adresse: www.hellbeck.net

Die Redaktion freut sich über weitere Link-Tipps. Wir recherchieren natürlich auch selbst im Internet.